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Häufige Fragen zum Kühlschrank

21 kompakte Antworten rund um Kühlschränke – von Nutzinhalt und Temperatur über Energieeffizienzklasse und Klimaklasse bis zur Entsorgung des alten Geräts. Filtern Sie nach Themenbereich.

Als Faustregel gelten rund 100 bis 140 Liter Kühlteil für eine Person, 140 bis 200 Liter für zwei Personen, 200 bis 280 Liter für drei bis vier Personen und ab 280 Liter für eine fünfköpfige Familie. Die Geräte in diesem Vergleich decken die Spanne von 126 bis 544 Liter ab. Rechnen Sie eher knapp: Leerer Raum kostet dauerhaft Strom.

Für vier Personen sind rund 250 bis 320 Liter Nutzinhalt ein guter Ausgangswert. Wer selten einkauft und viel vorrätig hält, sollte am oberen Ende planen. Wichtiger als der Gesamtwert ist die Aufteilung: Ein großes Kühlteil nützt wenig, wenn das Gefrierteil dauernd voll ist.

Für zwei Personen reichen etwa 40 bis 70 Liter, für vier Personen sind 70 bis 110 Liter üblich. Bei den Kühl-Gefrier-Kombinationen mit bezifferter Aufteilung reichen die Gefrierteile in diesem Vergleich von 66 bis 114 Liter. Achten Sie dabei auf Zahl und Höhe der Schubladen: Eine Rezension zu einem Gerät in diesem Vergleich kam beim Nachmessen auf deutlich weniger nutzbaren Platz, als die Literangabe erwarten ließ.

Ein Gefrierfach sitzt als kleines Fach mit eigener Klappe im Kühlraum und teilt sich dessen Kältekreis. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ein eigenes Gefrierteil mit eigener Tür, meist mit mehreren Schubladen und deutlich mehr Volumen. Für Eiswürfel und ein paar Fertiggerichte genügt das Gefrierfach, zum Vorratshalten brauchen Sie ein Kombigerät.

Ja, wenn Sie ohnehin ein separates Gefriergerät haben oder kaum einfrieren. Ohne Gefrierteil steht der gesamte Innenraum für Kühlgut bereit, und es gibt kein Fach, das vereist. Vier der elf Geräte in diesem Vergleich sind reine Kühlschränke ohne Gefrierfach.

Nur dann, wenn das Gerät einen Eiswürfelbereiter oder einen Wasserspender mit Festwasser versorgt. Viele Side-by-Side-Geräte kommen ohne diese Ausstattung – auch die beiden in diesem Vergleich, die lediglich eine Steckdose brauchen. Das spart die Installation durch einen Fachbetrieb und eine mögliche Fehlerquelle.

Ein Einbaukühlschrank verschwindet hinter einer Möbelfront und ist an das Nischenmaß der Küche gebunden. Ein freistehendes Gerät lässt sich beim nächsten Umzug mitnehmen und bietet bei gleichem Preis meist mehr Nutzinhalt. Wenn die Küche bereits steht, entscheidet die Nische; wird neu geplant, entscheidet das Aussehen.

Rechnen Sie kWh pro Jahr aus dem Datenblatt mal Ihren Strompreis. Wo die Geräte in diesem Vergleich einen Wert nennen, liegt er zwischen 92 und 195 kWh/Jahr – bei 40 Cent je Kilowattstunde also zwischen rund 37 und 78 Euro im Jahr. Über fünfzehn Jahre Nutzungsdauer summiert sich dieser Unterschied auf mehrere hundert Euro.

Die Skala für Kühlgeräte läuft seit März 2021 von A bis G, die alten Klassen A+ bis A+++ gibt es nicht mehr. A ist bewusst kaum besetzt, damit die Skala nach oben Luft behält; der Großteil der aktuellen Geräte liegt zwischen C und E. Ein Gerät der Klasse C gehört damit zum sparsameren Teil des Angebots. In diesem Vergleich reichen die Klassen von A bis E.

Vergleichen Sie beide Verbrauchswerte: Je 100 kWh/Jahr weniger sparen Sie bei 40 Cent je Kilowattstunde rund 40 Euro im Jahr. Teilen Sie den Kaufpreis durch diese jährliche Ersparnis – das Ergebnis ist die Zahl der Jahre bis zur Amortisation. Liegt sie unter der verbleibenden Lebensdauer des alten Geräts, rechnet sich der Tausch.

Messen Sie Höhe, Breite und Tiefe der Öffnung an mehreren Stellen und nehmen Sie jeweils den kleinsten Wert. Prüfen Sie zusätzlich Sockelleisten, Rohre und die Scheuerleiste an der Rückwand – sie fressen Tiefe. Einbaugeräte werden für feste Nischenhöhen gebaut, in diesem Vergleich für 88 cm und für 122,5 cm.

Der Wärmetauscher an der Rückseite muss die Wärme an die Raumluft abgeben können. Als Faustregel gelten etwa 5 cm nach hinten und 10 cm nach oben; verbindlich ist die Aufstellanleitung des Geräts. Steht der Kühlschrank zu eng, läuft der Kompressor länger, und der Stromverbrauch steigt spürbar.

Die Klimaklasse sagt, bei welcher Raumtemperatur ein Gerät die Innentemperatur zuverlässig hält. SN steht für 10 bis 32 °C, N für 16 bis 32 °C, ST für 16 bis 38 °C und T für 16 bis 43 °C. Die Angabe SN-T deckt damit den gesamten Bereich von 10 bis 43 °C ab und passt auch in ungeheizte Räume wie Keller oder Garage.

Bei den meisten Geräten ja: Zehn der elf Kühlschränke in diesem Vergleich führen einen wechselbaren Türanschlag laut Datenblatt. Der Wechsel dauert je nach Modell eine halbe bis eine ganze Stunde und braucht meist eine zweite Person. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das Gerät die Möglichkeit ausdrücklich nennt – nachrüsten lässt sie sich nicht.

No-Frost-Technik hält den Gefrierbereich durch trockene Umluft eisfrei, das manuelle Abtauen entfällt. Der Preis dafür sind ein Lüfter, der hörbar sein kann, und etwas weniger Nutzinhalt bei gleichen Außenmaßen. Fünf der elf Geräte in diesem Vergleich arbeiten mit No-Frost-Technik; wer selten einfriert, kommt auch mit Abtauautomatik oder manuellem Abtauen aus.

Unter 40 dB(A) laut Herstellerangabe gilt ein Gerät als leise, ab etwa 42 dB(A) fällt es in einer offenen Wohnküche auf. Wo die Datenblätter in diesem Vergleich einen Wert nennen, reicht die Spanne von 29 bis 39 dB(A). Beachten Sie: Der Wert misst den Dauerbetrieb, nicht das gelegentliche Knacken beim Abtauen.

Eine Nullgradzone ist eine Schublade, die einige Grad kälter läuft als der übrige Kühlraum. Fleisch, Fisch und Milchprodukte halten sich dort länger, ohne einzufrieren. In diesem Vergleich beziffert ein Kombigerät die Temperaturdifferenz mit laut Datenblatt 2 bis 3 °C unter der übrigen Kühlteil-Temperatur; zwei weitere Geräte führen eine vergleichbare Schublade unter eigenem Herstellernamen (VitaFresh, hyperFresh), aber ohne bezifferten Wert.

Als Richtwert gelten 7 °C im Kühlteil und −18 °C im Gefrierteil. Gemessen wird in der Mitte des Kühlraums, nicht in der Tür – dort ist es mehrere Grad wärmer. Jedes Grad kälter als nötig kostet zusätzlich Strom, ohne die Haltbarkeit spürbar zu verlängern.

Bei statischer Kühlung ist es unten am kältesten und oben am wärmsten: Fleisch und Fisch nach unten, Käse und Reste nach oben, Obst und Gemüse ins Gemüsefach. Die Tür ist der wärmste Ort und eignet sich für Getränke, Butter und Soßen. Geräte mit Umluftkühlung gleichen die Zonen weitgehend aus – dann entscheidet vor allem, dass die Luft zirkulieren kann.

Nach stehendem Transport genügen meist einige Stunden, nach liegendem Transport sollten Sie bis zu 24 Stunden warten. In dieser Zeit läuft das Öl aus dem Kältekreis zurück in den Kompressor. Die verbindliche Angabe steht in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts.

Kühlgeräte enthalten Kältemittel und gehören nicht in den Sperrmüll. Kommunale Wertstoffhöfe nehmen sie kostenlos an; größere Händler sind nach dem Elektrogesetz zur Rücknahme verpflichtet, wenn Sie ein neues Gerät derselben Art kaufen. Bei Lieferung nach Hause lässt sich die Mitnahme des Altgeräts oft direkt mitbestellen – buchen Sie sie mit der Lieferung, nicht danach.